Warum eigentlich „Wahloption für Alle?

Warum eigentlich „Wahloption für Alle?

UNSER LEBEN –
UNSERE ENTSCHEIDUNG.
Miteinander für die Wahloption.

Die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter wird immer höher. Es wird zunehmend mehr verlangt, allerdings ohne Ausgleich. Wir möchten daher allen KollegenInnen ermöglichen, das tarifliche Zusatzgeld in einen freizeitlichen Ausgleich umzuwandeln. Damit jeder selbst entscheiden kann: Geld oder Freizeit.

MEIN LEBEN
MEINE ZEIT

Mit dem aktuellen Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie sind uns als IG Metall zwei kleine Quantensprünge gelungen. Einmal mit der sogenannten „kurzen Vollzeit“. Denn erstmals haben Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen nun Anspruch darauf, ihre regelmäßige Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren – bis zu 24 Monate lang. Anschließend gilt automatisch die vorhergehende Arbeitszeit. Und zum anderen mit der „tariflichen Freistellungszeit“. Ab 2019 können Beschäftigte mit zu pflegenden Familienangehörigen, Kindern unter acht Jahren oder in Schichtarbeit jetzt wählen: Anstelle des tariflichen Zusatzgeldes besteht die Option auf acht zusätzliche freie bezahlte Tage pro Jahr.

UNSER LEBEN
UNSERE ZEIT

Dieser Erfolg kann sich sehen lassen. Aber er ist auch ausbaufähig. Denn die Wahloption gilt momentan nur für einen Teil der Beschäftigten. Wir möchten, dass alle die Möglichkeit haben, sich zwischen mehr Geld und mehr Zeit entscheiden zu können. Denn das will auch die Mehrheit der Beschäftigten hier bei dormakaba. Wir haben euch nach eurer Meinung gefragt. Und das Ergebnis war eindeutig: 68,4 Prozent würden anstelle des tariflichen Zusatzgeldes zusätzliche freie Tage bevorzugen – wenn sie wählen dürften.

MITEINANDER FÜR DIE WAHLOPTION
FÜR ALLE

Es gibt einen Weg, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen: Den Abschluss einer entsprechenden Betriebsvereinbarung. Solch eine Vereinbarung, die den Anspruch auf Wahloption auf weitere Beschäftigtengruppen ausweitet, ist jedoch freiwillig. Und deshalb benötigen wir dafür euren Rückhalt und eure Unterstützung. Gemeinsam können wir den Stein ins Rollen bringen. Und für alle etwas rausholen. Deshalb: Unterstützt unser Anliegen. Informiert euch. Bringt euch ein. Gestaltet mit. Werdet Mitglied.

 

 

Befragungsergebnisse senden klare Botschaft:
dormakaba-Belegschaft wünscht sich die Wahloption für alle

Mit dem neuen Tarifvertrag der IG Metall ist ein Einstieg in selbstbestimmte Arbeitszeiten gelungen. Erstmals habt ihr die Wahl: mehr Geld oder mehr Zeit?
Diese Wahloption haben bisher Beschäftigte mit besonderer Belastung: Wer Kinder erzieht, Angehörige pflegt oder den Belastungen der Schichtarbeit ausgesetzt ist, darf ab 2019 wählen.

Es war unser Ziel der Tarifrunde 2018 für diese, aus unserer Sicht besonders belasteten Beschäftigten einen Bonus herauszuholen. Das haben wir gemeinsam mit euch erreicht.

Dieser Erfolg ist auf viel positive Resonanz gestoßen. Viele Beschäftigte, die bisher nicht umwandeln können, kamen auf IG-Metall Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder zu und äußerten den Wunsch auch wählen zu können.

Hohe Beteiligung unterstreicht Relevanz des Themas  

Anfang Juli befragte die IG Metall die Beschäftigten von dormakaba an den drei Standorten Ennepetal, Wuppertal-Langerfeld und Ronsdorf nach dem Thema. Schon der Rücklauf der Fragebögen und unzählige Gespräche bestätigten das Gefühl der Vertrauensleute: Das Thema Wahloption ist für viele Beschäftigte bei dormakaba von Bedeutung.

Knapp 700 Kolleginnen und Kollegen haben an der Befragung teilgenommen. Die Auswertung hat gezeigt, dass sowohl die unterschiedlichen Altersgruppen und Bereiche sehr gut vertreten sind.

Beteiligung an der Befragung nach Altersgruppen

Beteiligung an der Befragung nach Beschäftigungsart


Nur jeder fünfte Beschäftigte darf umwandeln

Während alle Beschäftigten ab 2019 Anspruch auf das Tarifliche Zusatzgeld haben, steht die Umwandlung in freie Tage nur besonders belasteten Beschäftigtengruppen offen. Von den dormakaba-Beschäftigten haben derzeit knapp 20% den Anspruch das Tarifliche Zusatzgeld A (27,5% eines durchschnittlichen Bruttoentgeltes) in 8 freie Tage umzuwandeln. 80,3 % haben diese Option noch nicht.

Wer darf aktuell umwandeln?


Mehrheit der Berechtigten, entscheidet sich für zusätzliche freie Tage
 

Die Befragung hat ergeben, dass ein Großteil derjenigen, die bereits jetzt die Wahloption zwischen der Sonderzahlung und zusätzlichen freien Tagen haben, sich für mehr Freizeit entscheiden wollen. 49,6 % wollen sicher, 18,8 % vermutlich einen Antrag auf Umwandlung des tariflichen Zusatzgeldes in freie Tage stellen.

Unser Leben, unsere Zeit
Doch auch für den Rest der Belegschaft ist die Wahloption wichtig. Von den knapp 550 Befragten, die derzeit noch nicht umwandeln können, würden sich 68,4 % für zusätzliche freie Tage entscheiden. Unser Ziel ist es möglichst allen Beschäftigten die Wahl zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Befragung geben uns eindeutig den Auftrag dazu.

Wünsche der Beschäftigten, die bisher nicht wählen dürfen


MITEINANDER FÜR DIE WAHLOPTION
FÜR ALLE

Es gibt einen Weg, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen: Den Abschluss einer entsprechenden Betriebsvereinbarung. Solch eine Vereinbarung, die den Anspruch auf Wahloption auf weitere Beschäftigtengruppen ausweitet, ist jedoch freiwillig. Und deshalb benötigen wir dafür euren Rückhalt und eure Unterstützung. Gemeinsam können wir den Stein ins Rollen bringen. Und für alle etwas rausholen. Deshalb: Unterstützt unser Anliegen. Informiert euch. Bringt euch ein. Gestaltet mit. Werdet Mitglied.

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